Antriebsteile

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Ersatz für ausgediente Antriebsteile

Dem Antriebssatz des Motorrads, bestehend aus Kette, antreibendem Ritzel und getriebenem Kettenrad, kommt in der Leistungsübertragung vom Motor zu den Rädern eine zentrale Rolle zu. Doch auch bei bester Pflege und vorschriftlicher Schmierung kommt es zu Verschleißerscheinungen, die zunächst eine Verringerung des Wirkungsgrads nach sich ziehen und früher oder später einen Ersatz nötig machen.

Wie funktioniert ein Kettengetriebe?

Der Kettenantrieb besteht aus drei Hauptkomponenten: Dem Kettenritzel, dem Kettenrad und der Kette. Das Ritzel sitzt dabei auf der vom Motor angetriebenen Welle, die Kette überträgt das Antriebsmoment dann auf das Kettenrad, von dem aus es in Richtung Rad geleitet wird. Das Kettengetriebe ermöglicht so einerseits eine Momentübertragung über eine größere Strecke hinweg, andererseits findet durch die unterschiedlichen Zähnezahlen von Rad und Ritzel eine vom Verhältnis der Zähnezahlen abhängige Übersetzung statt. Der Kettenatrieb zeichnet sich unter den Motorradantrieben durch seine einfache Bauweise und die relativ einfache Ersatz- und Austauschmöglichkeit aus.

Was ist beim Austausch zu beachten?

Der Wechsel des Kettengetriebes ist prinzipiell nichts, was sich nicht in der Garage oder Werkstatt durchführen ließe, wenn man über die entsprechenden Kenntnisse verfügt. Generell sollte beim Austausch eines verschlissenen Teils der gesamte Antrieb geprüft werden. Durch einen kompletten Ersatz wird nicht nur der Wirkungsgrad wieder maximiert, es wird auch ein erneutes, schnelles Abnutzen verhindert. Werden nämlich alte und neue Teile gleichzeitig verwendet, besteht die Gefahr, dass bei den neueren Teilen ein beschleunigter Verschleiß auftritt.
Ebenfalls zu beachten ist das bereits erwähnte Verhältnis der Zähnezahlen und die daraus folgende Übersetzung. Diese hat einen Einfluss auf das Fahrverhalten des Motorrads, welcher bei einer größeren Veränderung der Übersetzung spürbar ist. Während sich durch eine bewusste Veränderung hier durchaus Optimierungsmöglichkeiten bieten, sollte man sich des Resultats vorher dennoch bewusst sein.
Außerdem wichtig ist die Beachtung der Kettenteilung des Antriebs. Die Kettenteilung ist ein Maß für die Länge der Kettenglieder. Antriebskomponenten laufen nur bei gleicher Teilung glatt zusammen, sie müssen daher aufeinander abgestimmt sein.

Verschiedene Varianten für unterschiedliche Ziele

Neben den unterschiedlichen Größen existieren für die einzelnen Antriebsteile außerdem verschiedene Varianten hinsichtlich Material, Bauweise und Ausführung. Damit lassen sich ganz nach Wunsch verschiedene Ziele erreichen. Beispielsweise kann das Kettenrad aus Aluminium oder aus Stahl gefertigt sein, wobei Aluminium unter anderem den Vorteil einer Gewichtsreduktion mit sich bringt. Auch mit entsprechenden Aussparungen lassen sich Antriebe optimieren, zum Beispiel für Crossfahrten oder den Rennsport. Und nicht zuletzt spielt bei einem gut sichtbaren Antrieb natürlich auch immer der Wunsch nach einem ansprechenden Design eine wichtige Rolle.