Filter

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Filter für einen sauberen Motorradbetrieb

Rund um das Motorrad befinden sich diverse Flüssigkeits- und Luftkreisläufe, die für einen störungsfreien Betrieb zentraler Komponenten zuständig sind. Viele dieser Kreisläufe reagieren äußerst empfindlich auf Störungen, insbesondere Verschmutzungen. Schmutzpartikel können sich an kritischen Engstellen ansammeln oder bewegliche Komponenten blockieren und somit den Durchfluss verstopfen oder für Verklemmungen sorgen. Dies kann Folgen von verschlechtertem Betrieb bis zum Totalausfall nach sich ziehen. Aus diesem Grund werden in den verschiedenen Kreisläufen Filter installiert, die die Konzentration an Verschmutzungen auf einem betriebssicheren Niveau halten sollen.

Wann müssen Filter ausgewechselt werden?

Filter funktionieren wie ein Sieb, Schmutzpartikel bis zu einer bestimmten Größe werden zurückgehalten. Mit der Zeit blockieren jedoch die abgefangenen Partikel den Filter und der Durchfluss wird schlechter und schlechter. Dieses Nachlassen kann bis hin zu einem kompletten Ausfall der Filteranlage führen. Nach einer individuellen Durchflussmenge wird daher der Austausch des Filters empfohlen. Alternativ lassen sich einige Filterarten auch mehrfach verwenden, wenn sie regelmäßig von den gesammelten Verschmutzungen befreit werden. Steht der Wechsel des Filters an, sollte das komplette System kritisch überprüft werden. Bei einem Wechsel des Ölfilters bietet sich zum Beispiel auch der Ersatz des Öls an. So wird die frische Flüssigkeit direkt komplett gereinigt und die Kontamination wird auf ein Minimum gesenkt. Da sich auch an den Leitungen Schmutz absetzen kann, empfiehlt sich ebenso mindestens eine Überprüfung der Verbinder und Leitungen. Durch einen Ersatz kann zusätzlich der Schmutz im gesamten Kreislauf weiter reduziert werden.

Was geschieht bei unzureichender Filterleistung?

Die Filteranlage wird speziell auf den Einsatzfall abgestimmt. Nicht jeder Filter ist daher für jedes Medium geeignet. Filtert der Filter nicht genug Schmutz aus dem Betriebsmedium, nimmt die Menge an Schmutzstoffen schnell zu. Die Schmutzpartikel reiben von den Innenwänden der Motorradkomponenten weitere mikroskopische Schmutzteilchen ab. Diese Kettenreaktion kann so in kürzester Zeit die Belastung auf ein kritisches Niveau heben. Im Gegensatz dazu wird ein zu feinmaschiger Filter in kürzester Zeit verstopfen und dann ausfallen.

Grundsätzlicher Aufbau eines Filters

Ein Filter besteht grundsätzlich aus zwei Hauptkomponenten. Einerseits ist dies das aktive Filterelement, andererseits das umschließende Gehäuse, in dem es positioniert ist. Das Filterelement besteht aus porösem Material, welches jedoch für Flüssigkeiten oder Luft durchlässig ist. Hier können Papier, Metallwerkstoffe oder Schaumstoff eingesetzt werden. Viele Filter sind konstruktionstechnisch optimiert. So wird versucht, eine möglichst große Oberfläche zu erreichen, damit die Flüssigkeit möglichst nicht an Druck verliert. Durch diese durchdachte Konstruktion ist es jedoch wichtig, dass Filter mit der vorgesehenen Durchflussrichtung im Kreislauf installiert werden.